Wehnen feiert 25-jähriges Bestehen

Wie wäre es mit einer maßgeschneiderten Küche? Oder darf es ein bisschen mehr sein: eine Essecke oder ein Couch-Element gleich zum Mitnehmen oder ein Buggy mitsamt Puppe für den Enkel oder für das eigene Kind? Am Pastoratshof in Grefrath haben die Kunden im Möbel-Studio, Küchen-Center, SB-Markt und im Baby-Studio der Wehnens die Qual der Wahl. Am Montag wurde bei dem Familienunternehmen Jubiläum gefeiert. Denn 25 Jahre ist es her, als gegenüber dem Möbelhaus ein weiterer großzügiger Bau mit dem Baby-Studio und dem Mitnahme-Möbelmarkt entstand. Auch Grefraths Bürgermeister, Manfred Lommetz, gratulierte mit seinem Wirtschaftsförderer Jens Ernesti dem Senior-Chef, Werner Wehnen (77), und seiner ganzen Familie.

Werner Wehnen, der unter anderem auch als Handballer einst bei der Turnerschaft in Grefrath große Impulse setzte, hatte seine Lieben, darunter Ehefrau Christine, genannt Tina, um sich versammelt. Sie alle sind mit dem Unternehmen schon lange verbunden, darunter Sohn Axel (zuständig für den technischen Verkauf) und die Töchter Katja (kaufmännische Gesamtleitung) und Ellen (Baby-Studio), deren Ehemann Roland Hegger für den Küchen-Verkauf zuständig ist. Die Schwägerin von Werner Wehnen, Hermine Freitag, war ebenfalls da. Sie ist ebenfalls seit Jahrzehnten mittendrin, war seinerzeit auch die Mitgründerin des Baby-Studios.

Schreiner und Kaufmann Karl Wehnen hatte 1935, damals noch in einem Wohnhaus an der Vinkrather Straße, ein Möbelhaus aufgebaut, das seine Ehefrau Katharina nach dem Zweiten Weltkrieg (Karl blieb verschollen) weiterführte. 1970 übernahmen dann zunächst Werner und Tina Wehnen die Geschäftsführung. 1984 wurde auf dem Pastoratsgelände ein neues modernes Möbelhaus errichtet, ehe etwa zehn Jahre später gegenüber mit mehr als 1000 Quadratmeter das Baby-Studio und der SB-Möbelmarkt dazu kamen. Im Jahr 2000 wurde der Möbelmarkt mit seinem Hochregellager auf eine Fläche von über 4000 Quadratmeter ausgebaut. Hinzu kommt das Möbelhaus Am Pastoratshof 20 mit rund 2600 Quadratmeter.

„Unsere Kunden kommen von überall her, nicht nur vom ganzen Niederrhein“, erzählt Katja Wehnen. „Wir haben sogar schon einmal einen Kinderwagen für eine ehemals in Grefrath wohnende Familie nach Mallorca ausgeliefert“, ergänzt Hermine Freitag. Offenbar schätzen viele Kunden den besonderen Service vor Ort. Denn einen Internet-Verkauf gibt es bei den Wehnens nicht.

Um sich einen kleinen Überblick über das riesige Sortiment zu verschaffen, hier nur zwei Zahlen: Im Möbelmarkt stehen derzeit über 150 Polstergarnituren. Mehr als 70 Ausstellungsküchen und jede Menge anderer hochwertiger Möbel und Kinder-Zubehör kommen dazu.

Das Familienunternehmen macht mit dem bewährten Personal weiter. Irgendwann wird sicherlich die nächste Generation in einer der verschiedenen Gesellschaften Verantwortung übernehmen. Noch ist Tom Wehnen mit seinen 17 Jahren etwas zu jung dafür. Der Sohn von Axel Wehnen will erst einmal im Jahr 2020 an der Liebfrauenschule in Mülhausen sein Abitur machen.

Quelle: www.rp-online.de